Angeln mit Dachzelt – Von Tromsø nach Trondheim
Nachdem wir uns in Tromsø die Füße vertreten hatten, machten wir uns auf die Weiterreise. Unser Ziel: Brensholmen, von wo aus wir mit der Fähre nach Botnhamn auf Senja übersetzen wollten. Kaum angekommen, fanden wir uns am Ende einer langen Autoschlange wieder, die sich durch den gesamten Ort zog. Zu unserem Erstaunen konnten wir erst die übernächste Fähre nehmen, was uns wertvolle Stunden kostete. Gut, dass unser gefrorener Fisch in der QOOL-Box sicher verstaut war – so mussten wir uns um unsere Vorräte zumindest keine Sorgen machen.
Eine lange Warteschlange am Fähranleger zwang uns dazu, zwei Fähren ziehen zu lassen. Anstatt uns zu ärgern, nutzten wir die Wartezeit sinnvoll – und sicherten uns unser nächstes Mittagessen.

Wir fingen mehr, als wir selbst verwerten konnten – also verteilten wir den frischen Fang an andere Wartende. Besonders gefreut hat sich eine spanische Familie, die sich für ihren Urlaub ein Angelset zugelegt hatte, aber bislang ohne Erfolg geblieben war. Wir zeigten ihnen ein paar Tricks, gaben Tipps zur Köderführung – und konnten sie schließlich mit etwas Fisch beglücken. Ein schöner Moment für beide Seiten – und ein perfektes Beispiel für unser Motto: ‚Drill dich zum Fisch‘. Die strahlenden Gesichter trösteten uns ein wenig darüber hinweg, dass uns die eingeplante Zeit für die Insel Senja und den berühmten Segla langsam wie Sand durch die Finger rann.
Auf Senja angekommen, konnten wir den Segla dann wenigstens noch aus der Ferne bewundern und fanden sogar unweit davon eine schöne Stelle für unser Nachtlager.

Dachzelt …
Direkt an einem Fjord gab es eine stillgelegte Tunnelumfahrung, wo sich bereits zwei spanische Camper niedergelassen hatten. Wir entschieden uns, noch ein Stück weiterzufahren, bis wir an eine Stelle kamen, an der der Weg blockiert war. Dort öffneten wir unser Skycamp und richteten uns auf ein gemütliches Abendessen ein.
… und Catch & Cook
Es ging sehr steil zum Wasser hinunter und es war anspruchsvoll, mit dem Angelgerät hinabzuklettern. Der Aufwand zahlte sich aus: Unsere spanischen Nachbarn hatten da unten bereits einige Köhler gefangen, und auch wir freuten uns nach kurzer Zeit über einen stattlichen Dorsch, den wir in bester Catch & Cook-Manier zubereiteten.


iKamper-Tipp: Clever gepackt
Nach einer geruhsamen Nacht nutzten wir den kommenden Morgen, um fotografisch einmal festzuhalten, wie wir die Schlafsäcke und unsere Kissen im hinteren Teil unseres Skycamps verstauen, um mehr Platz im Auto zu gewinnen. Platziert man sie hinter den Hubstangen ganz hinten im Zelt, lässt sich dieses weiterhin problemlos schließen.

Traumroute
Unsere Route führte uns nun quer über Senja nach Gryllefjord. Die Fahrt war extrem kurzweilig und die Straße schlängelte sich durch gigantische, begrünte Felsmassive, lila Blütenmeere und tiefblaues Wasser. Im wärmenden Licht der Sonne genossen wir jede Minute die wir uns unter strahlend blauem Himmel vorwärts robbten.
Gerne wären wir länger hier geblieben, doch in Gryllefjord brachte uns ein Déjà-vu auf den Boden der Tatsachen zurück: Wieder blockierte eine lange Warteschlange den Fähranleger. Die nordischen Inseln waren in diesem Sommer leider wirklich überlaufen. Schließlich erreichten wir eineinhalb Tage später als geplant Andenes auf den Vesterålen, der Inselgruppe, die sich nördlich an die Lofoten anschließt. Hier entschieden wir uns für die kleinere, malerische Straße entlang der Westküste, um am Bleik Sandstrand aus unserem Skycamp den Sonnenuntergang zu genießen.
Farbspektakel am Bleik Sandstrand
Es war der tatsächlich der perfekte Ort, um die Sonne über dem Meer untergehen zu sehen. Obwohl wir mit dieser Idee nicht alleine waren, ergatterten wir einen schönen Platz mit ungestörtem Blick auf den farbenprächtigen Horizont und genossen in vollen Zügen diesen Moment, der uns in Ehrfurcht und Staunen versetzte.

Auch für die Lofoten blieb aufgrund der verlorenen Zeit nur der Schnelldurchlauf übrig. Während wir uns schnurstracks Richtung Moskenes bewegten, riefen die fantastischen Panoramen, Bilder der Erlebnisse unserer letzten Aufenthaltes in unseren Kopf zurück. Das Erklimmen des Reinesteigen und die atemberaubenden Luftaufnahmen, die wir dort oben machen konnten. Auch der Aufenthalt auf dem wirklich empfehlenswerten Campingplatz in Moskenes, der uns sehr gefallen hatte – sauber, gut gepflegt und preislich für norwegische Verhältnisse wirklich günstig.

Warten, warten, warten…
Wir erreichten schließlich den Fähranleger, aber auch diesmal mussten wir eine Fähre ziehen lassen, weil wir nicht mehr darauf passten. Um 1 Uhr nachts hatten wir schließlich Glück und konnten an Bord der Fähre nach Bodø gehen.
Während der 4-stündigen Überfahrt nutzten wir die Gelegenheit, ein paar Stunden Schlaf zu tanken denn am nächsten Tag stand eine 11-stündige Autofahrt bis nach Trondheim, wo wir unser letztes mobiles Lager auf dieser Reise aufschlagen wollten. Begleite uns auf der letzten Etappe unseres Projekts „Angeln mit Dachzelt“. Wird die QOOL-Box ihrem Namen gerecht – oder erleben wir eine böse Überraschung?
Hat dir der Artikel „Angeln mit Dachzelt – Von Tromsø nach Trondheim“ gefallen? Empfiehl ihn gerne weiter!
Wartezeit genutzt – Zum Fisch gedrillt
Eine lange Warteschlange am Fähranleger zwang uns dazu, zwei Fähren ziehen zu lassen. Anstatt uns zu ärgern, nutzten wir die Wartezeit sinnvoll – und sicherten uns unser nächstes Mittagessen.

Wir fingen mehr, als wir selbst verwerten konnten – also verteilten wir den frischen Fang an andere Wartende. Besonders gefreut hat sich eine spanische Familie, die sich für ihren Urlaub ein Angelset zugelegt hatte, aber bislang ohne Erfolg geblieben war. Wir zeigten ihnen ein paar Tricks, gaben Tipps zur Köderführung – und konnten sie schließlich mit etwas Fisch beglücken. Ein schöner Moment für beide Seiten – und ein perfektes Beispiel für unser Motto: ‚Drill dich zum Fisch‘. Die strahlenden Gesichter trösteten uns ein wenig darüber hinweg, dass uns die eingeplante Zeit für die Insel Senja und den berühmten Segla langsam wie Sand durch die Finger rann.
Angeln mit Dachzelt am Fuß des Segla
Auf Senja angekommen, konnten wir den Segla dann wenigstens noch aus der Ferne bewundern und fanden sogar unweit davon eine schöne Stelle für unser Nachtlager.

Dachzelt …
Direkt an einem Fjord gab es eine stillgelegte Tunnelumfahrung, wo sich bereits zwei spanische Camper niedergelassen hatten. Wir entschieden uns, noch ein Stück weiterzufahren, bis wir an eine Stelle kamen, an der der Weg blockiert war. Dort öffneten wir unser Skycamp und richteten uns auf ein gemütliches Abendessen ein.
… und Catch & Cook
Es ging sehr steil zum Wasser hinunter und es war anspruchsvoll, mit dem Angelgerät hinabzuklettern. Der Aufwand zahlte sich aus: Unsere spanischen Nachbarn hatten da unten bereits einige Köhler gefangen, und auch wir freuten uns nach kurzer Zeit über einen stattlichen Dorsch, den wir in bester Catch & Cook-Manier zubereiteten.


iKamper-Tipp: Clever gepackt
Nach einer geruhsamen Nacht nutzten wir den kommenden Morgen, um fotografisch einmal festzuhalten, wie wir die Schlafsäcke und unsere Kissen im hinteren Teil unseres Skycamps verstauen, um mehr Platz im Auto zu gewinnen. Platziert man sie hinter den Hubstangen ganz hinten im Zelt, lässt sich dieses weiterhin problemlos schließen.
Sonnenuntergang über den Vesterålen

Traumroute
Unsere Route führte uns nun quer über Senja nach Gryllefjord. Die Fahrt war extrem kurzweilig und die Straße schlängelte sich durch gigantische, begrünte Felsmassive, lila Blütenmeere und tiefblaues Wasser. Im wärmenden Licht der Sonne genossen wir jede Minute die wir uns unter strahlend blauem Himmel vorwärts robbten.
Gerne wären wir länger hier geblieben, doch in Gryllefjord brachte uns ein Déjà-vu auf den Boden der Tatsachen zurück: Wieder blockierte eine lange Warteschlange den Fähranleger. Die nordischen Inseln waren in diesem Sommer leider wirklich überlaufen. Schließlich erreichten wir eineinhalb Tage später als geplant Andenes auf den Vesterålen, der Inselgruppe, die sich nördlich an die Lofoten anschließt. Hier entschieden wir uns für die kleinere, malerische Straße entlang der Westküste, um am Bleik Sandstrand aus unserem Skycamp den Sonnenuntergang zu genießen.
Farbspektakel am Bleik Sandstrand
Es war der tatsächlich der perfekte Ort, um die Sonne über dem Meer untergehen zu sehen. Obwohl wir mit dieser Idee nicht alleine waren, ergatterten wir einen schönen Platz mit ungestörtem Blick auf den farbenprächtigen Horizont und genossen in vollen Zügen diesen Moment, der uns in Ehrfurcht und Staunen versetzte.

Die Lofoten im Schnelldurchlauf
Auch für die Lofoten blieb aufgrund der verlorenen Zeit nur der Schnelldurchlauf übrig. Während wir uns schnurstracks Richtung Moskenes bewegten, riefen die fantastischen Panoramen, Bilder der Erlebnisse unserer letzten Aufenthaltes in unseren Kopf zurück. Das Erklimmen des Reinesteigen und die atemberaubenden Luftaufnahmen, die wir von da oben machen konnten. Auch der Aufenthalt auf dem wirklich empfehlenswerten Campingplatz in Moskenes, der uns sehr gefallen hatte – sauber, gut gepflegt und preislich für norwegische Verhältnisse wirklich günstig.

Warten, warten, warten…
Wir erreichten schließlich den Fähranleger, aber auch diesmal mussten wir eine Fähre ziehen lassen, weil wir nicht mehr darauf passten. Um 1 Uhr nachts hatten wir schließlich Glück und konnten an Bord der Fähre nach Bodø gehen.
Während der 4-stündigen Überfahrt nutzten wir die Gelegenheit, ein paar Stunden Schlaf zu tanken denn am nächsten Tag stand eine 11-stündige Autofahrt bis nach Trondheim, wo wir unser letztes mobiles Lager auf dieser Reise aufschlagen wollten. Begleite uns auf der letzten Etappe unseres Projekts „Angeln mit Dachzelt“. Wird die QOOL-Box ihrem Namen gerecht – oder erleben wir eine böse Überraschung?
Hat dir der Artikel „Angeln mit Dachzelt – Von Tromsø nach Trondheim“ gefallen? Empfiehl ihn gerne weiter!